Vor ein paar Tagen ist das im Kohlhammer-Verlag erschiene Buch von Univ.-Prof.Dr. Burkhard Gniewosz und Univ.-Prof.Dr. Jörg Zumbach verfasste Buch „NO FEAR OF THE DARK – eine Psychologie des Heavy Metal“ erschienen.

Worum geht’s?
Kurz gesagt: um viel Heavy Metal. Und die äußerst humorvoll beschriebene Herangehensweise an das Thema Psychologie in all ihren Facetten. Wacken Open Air, NovaRock, Konzerte im Allgemeinen (inkl. Camping). Bands von A(lt) bis Z(iemlich aktuell). Und kurzer Spoiler: auch nach dem Lesen des Buches ist Bierkonsum ok. Weil der Umstand, diese Musik zu hören nicht nachweislich zu erhöhtem Alkoholkonsum führt. Falls ich das richtig verstanden habe 😉

Dem Buchrücken ist als Zusammenfassung zu entnehmen:

Was passiert im Kopf, wenn das Riff einsetzt? Warum berührt uns Musik, die andere als Lärm empfinden? Wie wirkt sie auf Emotionen, Persönlichkeit und Identität? Welche Rolle spielen Gemeinschaftsgefühl und Festivalkontext für das Musik-Erleben? Diese Fragen und mehr beantwortet diese Psychologie des Heavy Metal. Burkhard Gniewosz und Jörg Zumbach – selbst Psychologen und Metalheads – verbinden Festivalerfahrung mit wissenschaftlicher Analyse. Zwischen Moshpit und Messwert geht es um Dopamin, soziale Zugehörigkeit, Emotionsregulation und die Kraft der Musik als Ventil. Statt Klischees gibt es fundierte Forschung, klare Haltung und überraschende Erkenntnisse. Ein Buch für alle, die wissen wollen, wie laut Psychologie sein kann – und wie heilsam Heavy Metal.

Hab mir die Print-Version bestellt, die erhält man direkt beim Verlag unter https://elibrary.kohlhammer.de/book/10.17433/978-3-17-046313-4 und ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. 182 Seiten, keine davon langweilig oder rein lückenfüllend.